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"A Git Workflow for Agile Teams"-Diagramm (update)

Da mein Gehirn im Moment, methaphorisch gesprochen, irgendwo zwischen Sieb, Spaten und Bienenstock zu finden ist, muss ich auf ein externes Gedächtnis zurückgreifen, wenn ich mir zwischen schlafen gehen und aufstehen irgendetwas merken will. Daher habe ich mir aus diesem Blogeintrag ein anschauliches Diagramm gepinselt. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen SVN Umsteiger wie mir ...

git agile workflow

Update 07.11.11, neue Version mit kleiner Korrektur online.

(pdf/odg)

Piep, piep, tuuut ...

So ein modernes Auto ist ja der reinste Flipperautomat. Überall piept und blinkt es. Beim Fiesta (MK7) und bei eigentlich allen anderen mir bekannten neueren Modellen auch, hat Ford es etwas übertrieben. Die Warntöne sind zu laut, zu schnell und überhaupt einfach nur stressig. Bei BMW, Mercedes und selbst Opel finde ich das deutlich besser gelungen ... weniger schrill.

Während ich auf die Einparkhilfe in den meisten Fällen nicht mehr verzichten möchte (obwohl die auch extrem nervtötend sein kann), stört mich sehr oft der Warnhinweis ich möge mich doch bitte anschnallen. Grundsätzlich gut, aber beim Fiesta geht das viel zu früh los, man kann kaum aus einer Parklücke raus setzen ohne dass das System rumjault.

Lange Rede kurzer Sinn. Bei vielen Fordmodellen kann man den Gurtwarner permanent abschalten. Dazu muss man nur die Zündung auf Stufe zwei stellen und sich 9x an/ab-schnallen. Daraufhin blinkt die Gurt-LED 3x kurz, als Zeichen, dass es geklappt hat. Wiederholt man den Vorgang, ist der Warnhinweis wieder aktiviert. Nettes Easteregg. :-)

[via]

Lenovo B560 (und Kubuntu 10.10)

Nach fast 5 Jahren habe musste ein neues Notebook her. Mein treues Samsung Q35 ist kurz vor dem Auseinanderbrechen und ich verspürte ein dringendes Verlangen nach mehr Platz und ein bisschen mehr Geschwindigkeit. Nichtsdestotrotz das Q35 war ein tolles Gerät und ich würde es jederzeit wieder kaufen.

Wegen der Wirtschaftskrise und so hatte ich diesmal aber keine 1400€ zur Hand, deswegen musste etwas Günstiges her. Obwohl man Geräte mit AMD hinterhergeschmissen bekommt, konnte ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren und habe die Suche auf Intels (i3 und i5) beschränkt. Nach nächtelangen Marktbeobachtungen ist es ein Lenovo B560 geworden. Das gibt es zur Zeit bei einem großen Onlineversand mit einer netten Ausstattung zu einem guten Preis.

  • Intel Core i5-460M (mit Boost 2,8 GHz)
  • 6 GB RAM
  • 500 GB Festplatte
  • Nvidia 310M Optimus
  • 15,6'' Display
  • Webcam, DVD, Fingerabdruckleser, HDMI, VGA, E-SATA ....

Macht unterm Strich 569€. Eigentlich bin ich kein Fan von solchen Riesendisplays, ein 13'' hätte mir deutlich besser gefallen.  Hier liegt auch mein einziger Kritikpunkt. Die Auflösung ist mit 1.366x768 Pixeln doch etwas mikrig für so ein großes Panel.  Aber auch das eine Frage des Budgets. Ein 13'' Notebook mit vergleichbarer Ausstattung und höherer Auflösung liegt schnell jenseits der 1000€ Marke. Die Farben sind gut, die Helligkeit bleibt auf der gesamten Fläche gleichmäßig erhalten und das Display spiegelt weniger als die anderen Reviews im Netz vermuten lassen (insgesamt 2,1).

Bis auf die Displayumrandung besteht das komplette Gehäuse aus geriffelter Plaste, was sich gut anfühlt und gut aussieht. Das Gehäuse ist stabil, gut verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck. Die Tastur ist gut (2,1) und das Keypad stört deutlich weniger als ich das von anderen Laptops kenne. Das Touchpad funktioniert gut (2,0), und erlaubt Multitouch mit zwei Druckpunkten. Allerdings vermisst man schnell die rote Gummi-Klitoris vom Thinkpad wenn man  den ganzen Tag den Lenovo Schriftzug vor Augen hat.

Die Akkulaufzeit ist bei Lenovo mit bis zu 4 Stunden angegeben. Im normalen Betrieb unter KDE und einem 2.6.35 Kubuntu Kernel komme ich da nicht ansatzweise ran. Nach circa 2,5 Stunden ist Schluss. Die Ladezeit von 20% auf 100% beträgt ca. 80 Minuten. Dafür gibts keine Weihnachtsbaumbeleuchtung sondern nur weiße LEDs. Sehr schick.

Genug der Schleichwerbung für Lenovo. Kommen wir zum wenig erfreulichen Linuxteil dieses Logs.

Das Gerät kommt mit zwei Grafikkarten. Der i5 hat eine integrierte Intel HD Graka, die (imho) Out of the Box auch mit DRI zurecht kommt, kann ich aber nicht mehr so genau sagen. Zusätzlich dazu haben die Chinesen noch eine Nvidia 310M eingelötet. Natürlich habe ich vorher geprüft ob Nvidia dafür Linuxtreiber vertreibt. Tun sie. Leider habe ich das nicht ganz unwichtige "Optimus" im Datenblatt übersehen. Dabei handelt es sich um eine Technik die applikationsspezifisch zwischen der sparsamen Onboard Grafik und der Nvidia umschalten kann. D.h. wenn ich Einladungen zum Töpferkurs in MS Word schreibe arbeitet die Intel, wenn ich Tetris 3D spiele sorgt die Nvidia dafür, dass die Klötze nett aussehen. Lange Rede kurzer Sinn: Optimus wird natürlich nicht unterstützt und nach Aussage von Nvidia auch niemals vom Linuxtreiber unterstützt werden. Das habe ich aber erst herausgefunden NACHDEM ich ca. 4 Stunden lang versucht habe den Dreck zum arbeiten zu bewegen. Anschließend habe ich ca. 6 Stunden gebraucht um mein verfummeltes System gerade zu ziehen und die Nvidia Software samt Abhängigkeiten mit dem Skalpell operativ zu entfernen. Also lasst da einfach die Finger von. Entweder ihr könnt mit der Intel HD leben oder ihr müsst ein anderes System kaufen. Smokin' Guns läuft auf der Intel auch ganz ordentlich. Mehr brauche ich garnicht.

Wlan besorgt im B560 eine Broadcom BCM4313. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe wird der Chip ab 2.6.37 direkt unterstützt. Bis dahin müsst ihr euch die Broadcom STA Treiber nachinstallieren (broadcom-sta-common). Der spielt aber nicht so gerne mit dem acer_wmi Modul (Hardwaretasten), solltet ihr also blacklisten. Sonst treten seltsame Effekte auf (z.B. kein WLAN nach Ruhezustand).

Die Klangwiedergabe verhält sich etwas merkwürdig, funktioniert aber. Da muss ich nochmal ran. Und der Fingerprint Sensor wird nicht unterstützt, aber sonst läuft alles. =)

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Kauf. Für das Geld bekommt man ein optisch/haptisch ansprechendes Gerät, das meinen Ansprüchen leistungsmäßig vollkommen genügt und hardwarebeschleunigte 3D Grafik wird sowieso überbewertet. :-)

Mustervorrat

Man muss kein Prepper sein um einzusehen, dass ein bisschen Vorrat nicht schaden kann, vor allem da der Winter vor der Tür steht. Bei Kaiser's (pdf) gibts eine umfangreiche Checkliste mit Lebensmitteln und anderen Dingen, die man auf Lager haben sollte und die einen den nächsten Stromausfall überstehen lassen ohne das man Hunger leiden muss. :-)

Unnützes Wissen

Dass Diktatoren einen an der Waffel haben müssen wir nicht diskutieren. Spätestens seit Mugabe wissen wir aber, dass die afrikanischen besonders gut darin sind bescheuert zu sein. So einen Job hatte auch mal ein gewisser Idi Amin in Uganda. Während seiner achtjährigen Amtszeit hat er 300.000-400.000 Menschen umgebracht. Vermutlich hat er dabei jeden Exekutionsbefehl mit seinem selbstgewählten Titel unterschrieben:

Seine Exzellenz, Präsident auf Lebenszeit, Feldmarschall Al Hadji* Doktor Idi Amin Dada, VC, DSO, MC, Herr aller Kreaturen des Landes und aller Fische der Meere und Eroberer des Britischen Empires in Afrika im Allgemeinen und Uganda im Speziellen.

m)

Räuberhöhle

Wenn ich den ersten Blogeintrag richtig interpretiere wird die Meldestelle für wilde Früchte - Mundraub.org - diesen Monat 1 Jahr alt. Herzlichen Glückwunsch!

Kennt ihr nicht? Ich bis gestern auch nicht. Also, was kann man da machen?

Wir möchten, dass kein herrenloses Obst mehr am Baum verrottet und machen deshalb Mundraub salonfähig.

Wir wissen, dass jedes Jahr herrliche Früchte an zigtausenden von herrenlosen oder vergessenen Obstbäumen an Landstraßen, in verlassenen Gärten oder auf Grundstücken von Menschen mit wenig Zeit verderben. Oft handelt es sich dabei um sehr kostbare alte Sorten. Und das in unserer nächsten Umgebung.

Wir haben uns deshalb überlegt, wie ihr dem Rest der Welt über diese kostbaren Ressourcen berichten könnt. Die Initiative mundraub.org bietet euch eine Plattform, wilde oder herrenlose Obstbäume zum Abernten in der MundraubMap zu taggen, um sie anderen Menschen ins Bewusstsein zu bringen. Gratis, als euer Geschenk und als Geschenk der Natur. Wenn Ihr was zurück schenken wollt so werdet Ihr in der nächsten Version Informationen zu Aktionen finden, an denen Ihr Euch beteiligen könnt – oder die Ihr vielleicht selbst organisiert! (Quelle: mundraub.org)

Das klingt doch nach einer sommerlichen Alternative/Ergänzung für die Geocacher unter uns. Leider hat die Seite im Moment ein bisschen mit Performanceproblemen zu kämpfen, aber das wird bestimmt wieder. Dann mal ran an die Sträucher, Piraten!

Auflösung vor dem Login setzen (kdm)

Nur eine Notiz an mich selbst, zum wiederfinden. Aber vllt kann es ja noch jemand gebrauchen. So setzt man vorm Login die Displayauflösung von Laptop- und externem Monitor und legt fest, dass der Laptop links vom großen Bildschirm steht.

/etc/kde4/kdm/Xsetup:
#! /bin/sh
# Xsetup - run as root before the login dialog appears

#xconsole -geometry 480x130-0-0 -notify -verbose -fn fixed -exitOnFail -file /dev/xconsole &
xrandr --output VGA1 --mode 1680x1050
xrandr --output LVDS1 --mode 1280x800
xrandr --output LVDS1 --left-of VGA1

Animierte GIFs in Handarbeit

Zuerst schneiden wir die Stelle aus dem dem Film und schieben die einzelnen Frames als Einzelbilder in ein von uns bestimmtes Verzeichnis:

 mplayer -ao null -ss 0:00:36 -endpos 7 film.avi -vo jpeg:outdir=moviedirectory

Die Syntax ist an der Stelle nicht durchgängig. Das Beispiel oben beginnt bei 36 Sekunden und schneidet ab da 7 Sekunden raus.

Falls wir kein Vollbild wollen, hilft uns convert beim Zuschneiden:

cd moviedirectory

for img in `ls *.jpg`; do convert $img -crop 300x400+75+50 +repage n-$img; done

Das heisst wir extrahieren eine Fläche von der Größe 300x400 Pixel ab der Position 75px nach rechts und 50px nach unten von der linken, oberen Ecke aus.

Immer noch zu groß? Kein Problem. Reduzieren wir nochmal um ein Viertel. Die Seitenverhältnisse bleiben dabei erhalten:

for img in `ls n*.jpg`; do convert -sample 75%x75% $img thumb-$img; done

Jetzt noch der letzte Schritt, ein GIF bauen:

convert -delay 3 -loop 0 thumb*.jpg anim.gif

Delay ist der Wert, der angibt nach wie viel 1/100 Sekunden der Bildwechsel erfolgen soll.Bei einem Video mit ~30fps könnt ihr jetzt mal selber rechnen, was man da braucht. :-) Loop 0 bestimmt eine Endlosschleife.

Die Bilder die so enstehen sind relativ groß, mein Beispiel liegt bei 7,7 MB. Allerdings sind 30fps vllt etwas übertrieben für ein Ani-GIF. Ich denke mal es könnte helfen einfach jedes zweite JPEG im moviedirectory zu löschen und das Delay zu verdoppeln. Habe ich aber nicht getestet. Oder vielleicht gibt es für mplayer/mencoder einen Parameter mit dem man das direkt abfrühstücken kann?