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Mosh (mobile shell)

Mosh ist

Remote terminal application that allows roaming, supports intermittent connectivity, and provides intelligent local echo and line editing of user keystrokes. Mosh is a replacement for SSH. It's more robust and responsive, especially over Wi-Fi, cellular, and long-distance links.

Wobei das mit dem SSH Ersatz wohl semantisch nicht so ganz korrekt ist, wie man hier nachlesen kann. Klingt trotzdem ganz spannend für Leute die gerne in Zügen arbeiten.


Disconnect.me

Einfach Tracking durch Google, Facebook und Twitter auf Drittanbieterseiten verhindern:

Mit besten Empfehlungen vom Küchenchef.

Checkliste: "How to pack light for 5 days in the wilderness"

Ich würde nicht alles genauso machen und die meisten Spielsachen die er da hat sind weit jenseits meiner monetären Möglichkeiten, aber es ist trotzdem eine brauchbare Aufstellung an Dingen die man mitnehmen sollte wenn man ein paar Tage draußen ist.

[via]

Einer von wir

Ich habe die Folge schon etliche mal gesehen, aber mir ist erst gestern aufgefallen, dass der erste Kreuzer, der in der besten Serie der Welt auftaucht, Dortmunder heisst. Lustig. :-)


“Hopfen und Malz verloren!”

ZDF Zoom hat sich vor zwei Monaten gefragt "Warum schmeckt den Deutschen ihr Bier plötzlich nicht mehr so richtig?" und kommt zu einem wenig überraschenden Schluss: Preisdrückende Industriepansche ist halt sch*****. Auch wenn ich diesem Artikel zustimme, dass 30 Minuten diesem Thema nicht ansatzweise gerecht werden und die Doku viele Lücken hat, bleibt doch etwas hängen. Es wurde wirklich Zeit, dass das mal jemand in der Deutlichkeit sagt! Aber ich warne euch, ihr werdet euren Biergewohnheiten danach in Frage stellen.

(mediathek)

"A Git Workflow for Agile Teams"-Diagramm (update)

Da mein Gehirn im Moment, methaphorisch gesprochen, irgendwo zwischen Sieb, Spaten und Bienenstock zu finden ist, muss ich auf ein externes Gedächtnis zurückgreifen, wenn ich mir zwischen schlafen gehen und aufstehen irgendetwas merken will. Daher habe ich mir aus diesem Blogeintrag ein anschauliches Diagramm gepinselt. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen SVN Umsteiger wie mir ...

git agile workflow

Update 07.11.11, neue Version mit kleiner Korrektur online.

(pdf/odg)

Piep, piep, tuuut ...

So ein modernes Auto ist ja der reinste Flipperautomat. Überall piept und blinkt es. Beim Fiesta (MK7) und bei eigentlich allen anderen mir bekannten neueren Modellen auch, hat Ford es etwas übertrieben. Die Warntöne sind zu laut, zu schnell und überhaupt einfach nur stressig. Bei BMW, Mercedes und selbst Opel finde ich das deutlich besser gelungen ... weniger schrill.

Während ich auf die Einparkhilfe in den meisten Fällen nicht mehr verzichten möchte (obwohl die auch extrem nervtötend sein kann), stört mich sehr oft der Warnhinweis ich möge mich doch bitte anschnallen. Grundsätzlich gut, aber beim Fiesta geht das viel zu früh los, man kann kaum aus einer Parklücke raus setzen ohne dass das System rumjault.

Lange Rede kurzer Sinn. Bei vielen Fordmodellen kann man den Gurtwarner permanent abschalten. Dazu muss man nur die Zündung auf Stufe zwei stellen und sich 9x an/ab-schnallen. Daraufhin blinkt die Gurt-LED 3x kurz, als Zeichen, dass es geklappt hat. Wiederholt man den Vorgang, ist der Warnhinweis wieder aktiviert. Nettes Easteregg. :-)

[via]

Lenovo B560 (und Kubuntu 10.10)

Nach fast 5 Jahren habe musste ein neues Notebook her. Mein treues Samsung Q35 ist kurz vor dem Auseinanderbrechen und ich verspürte ein dringendes Verlangen nach mehr Platz und ein bisschen mehr Geschwindigkeit. Nichtsdestotrotz das Q35 war ein tolles Gerät und ich würde es jederzeit wieder kaufen.

Wegen der Wirtschaftskrise und so hatte ich diesmal aber keine 1400€ zur Hand, deswegen musste etwas Günstiges her. Obwohl man Geräte mit AMD hinterhergeschmissen bekommt, konnte ich das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren und habe die Suche auf Intels (i3 und i5) beschränkt. Nach nächtelangen Marktbeobachtungen ist es ein Lenovo B560 geworden. Das gibt es zur Zeit bei einem großen Onlineversand mit einer netten Ausstattung zu einem guten Preis.

  • Intel Core i5-460M (mit Boost 2,8 GHz)
  • 6 GB RAM
  • 500 GB Festplatte
  • Nvidia 310M Optimus
  • 15,6'' Display
  • Webcam, DVD, Fingerabdruckleser, HDMI, VGA, E-SATA ....

Macht unterm Strich 569€. Eigentlich bin ich kein Fan von solchen Riesendisplays, ein 13'' hätte mir deutlich besser gefallen.  Hier liegt auch mein einziger Kritikpunkt. Die Auflösung ist mit 1.366x768 Pixeln doch etwas mikrig für so ein großes Panel.  Aber auch das eine Frage des Budgets. Ein 13'' Notebook mit vergleichbarer Ausstattung und höherer Auflösung liegt schnell jenseits der 1000€ Marke. Die Farben sind gut, die Helligkeit bleibt auf der gesamten Fläche gleichmäßig erhalten und das Display spiegelt weniger als die anderen Reviews im Netz vermuten lassen (insgesamt 2,1).

Bis auf die Displayumrandung besteht das komplette Gehäuse aus geriffelter Plaste, was sich gut anfühlt und gut aussieht. Das Gehäuse ist stabil, gut verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck. Die Tastur ist gut (2,1) und das Keypad stört deutlich weniger als ich das von anderen Laptops kenne. Das Touchpad funktioniert gut (2,0), und erlaubt Multitouch mit zwei Druckpunkten. Allerdings vermisst man schnell die rote Gummi-Klitoris vom Thinkpad wenn man  den ganzen Tag den Lenovo Schriftzug vor Augen hat.

Die Akkulaufzeit ist bei Lenovo mit bis zu 4 Stunden angegeben. Im normalen Betrieb unter KDE und einem 2.6.35 Kubuntu Kernel komme ich da nicht ansatzweise ran. Nach circa 2,5 Stunden ist Schluss. Die Ladezeit von 20% auf 100% beträgt ca. 80 Minuten. Dafür gibts keine Weihnachtsbaumbeleuchtung sondern nur weiße LEDs. Sehr schick.

Genug der Schleichwerbung für Lenovo. Kommen wir zum wenig erfreulichen Linuxteil dieses Logs.

Das Gerät kommt mit zwei Grafikkarten. Der i5 hat eine integrierte Intel HD Graka, die (imho) Out of the Box auch mit DRI zurecht kommt, kann ich aber nicht mehr so genau sagen. Zusätzlich dazu haben die Chinesen noch eine Nvidia 310M eingelötet. Natürlich habe ich vorher geprüft ob Nvidia dafür Linuxtreiber vertreibt. Tun sie. Leider habe ich das nicht ganz unwichtige "Optimus" im Datenblatt übersehen. Dabei handelt es sich um eine Technik die applikationsspezifisch zwischen der sparsamen Onboard Grafik und der Nvidia umschalten kann. D.h. wenn ich Einladungen zum Töpferkurs in MS Word schreibe arbeitet die Intel, wenn ich Tetris 3D spiele sorgt die Nvidia dafür, dass die Klötze nett aussehen. Lange Rede kurzer Sinn: Optimus wird natürlich nicht unterstützt und nach Aussage von Nvidia auch niemals vom Linuxtreiber unterstützt werden. Das habe ich aber erst herausgefunden NACHDEM ich ca. 4 Stunden lang versucht habe den Dreck zum arbeiten zu bewegen. Anschließend habe ich ca. 6 Stunden gebraucht um mein verfummeltes System gerade zu ziehen und die Nvidia Software samt Abhängigkeiten mit dem Skalpell operativ zu entfernen. Also lasst da einfach die Finger von. Entweder ihr könnt mit der Intel HD leben oder ihr müsst ein anderes System kaufen. Smokin' Guns läuft auf der Intel auch ganz ordentlich. Mehr brauche ich garnicht.

Wlan besorgt im B560 eine Broadcom BCM4313. Wenn ich das noch richtig im Kopf habe wird der Chip ab 2.6.37 direkt unterstützt. Bis dahin müsst ihr euch die Broadcom STA Treiber nachinstallieren (broadcom-sta-common). Der spielt aber nicht so gerne mit dem acer_wmi Modul (Hardwaretasten), solltet ihr also blacklisten. Sonst treten seltsame Effekte auf (z.B. kein WLAN nach Ruhezustand).

Die Klangwiedergabe verhält sich etwas merkwürdig, funktioniert aber. Da muss ich nochmal ran. Und der Fingerprint Sensor wird nicht unterstützt, aber sonst läuft alles. =)

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Kauf. Für das Geld bekommt man ein optisch/haptisch ansprechendes Gerät, das meinen Ansprüchen leistungsmäßig vollkommen genügt und hardwarebeschleunigte 3D Grafik wird sowieso überbewertet. :-)