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latex-therefore

Sehr praktisch. :-)

swapiness

So wie es aussieht muss ich mich mal mit (Linux) Speichermanagement auseinander setzen da ich seit ein paar Monaten ein äußerst "interessantes" Problem habe, dass ich bisher aber erfolgreich ignoriert habe.

Obwohl meine Arbeitsmaschine schon ein paar Tage auf dem Buckel hat, habe ich damals 6GB RAM eingepflanzt - als ehemaliger Eclipse Nutzer hat man da ja gewissen Anforderungen - beobachte ich seit einiger Zeit nach ein paar Stunden Uptime, dass die Kiste anfängt wie blöde zu swappen, was unerwartet ist wenn man regelmäßig an einem uralt Netbook sitzt, da in der Regel die gleichen Programme nutzt und mit ~1GB RAM auskommt. Zuerst kriegt man das auch gar nicht mit, wenn man so versunken in sein Texstudio starrt, aber sobald dann ein Taskwechsel oder Ähnliches passieren soll, merkt man ... oh Backe, der Hund hat KWin und Plasma rausgeswappet. Was die Sache interessant macht ist, dass  ungefähr folgendes passiert:

  • irgendein Prozess, den ich noch nicht identifiziert habe läuft Amok, ich habe entweder Firefox/Flash oder Nepomuk/Virtuoso im Verdacht.
  • swap, swap, swap bis sich die Lage wieder beruhigt hat
  • geswappter Speicher wird größtenteils zurück in den RAM geschoben
  • KWin (teilweise) und Plasma (vollständig) bleiben im Swap hängen und daran ändert sich dann auch nichts mehr 

Wer die Zugriffszeiten der verschiedenen Speicher halbwegs im Kopf hat, kann sich vorstellen, was das für die Responsivität der GUI bedeutet. Wer sich das nicht vorstellen kann, für den hat Herr McCandless eine schöne Metapher, die mit Essen zu tun hat, parat.

Was kann man also tun? Bisher habe ich immer einfach Plasma neugestartet, weil ich zuerst diese Komponente in Verdacht hatte für die Swapperei verantwortlich zu sein. Mittlerweile glaube ich das aber nicht mehr. Also werde ich wohl oder übel mal profilen müssen ... wenn ich Zeit habe ... .

Bis dahin hilft hoffentlich, falls der Fall wieder auftritt, den Swap einmal von Hand zurück zu schreiben

# swapff -a

# swapon -a

und die Swapiness des Kernels zu reduzieren

# echo 0 > /proc/sys/vm/swappiness

Ich bin gespannt.

Falls sonst noch jemand Ideen hat, immer her damit.

bugs.kde

Wüsste ich auch gerne:

 


KScreen

Mein neuestes Lieblingsfeature von Kubuntu 13.04 ist KScreen. UI technisch müssen sie noch ein bisschen was machen, aber funktional ist das Dingen klasse. Wie oft habe ich mich schon darüber aufgeregt, wenn man den externen Monitor abgeklemmt hat und dann zwar das alte Konfigurationstool automatisch gestartet wurde, das Fenster aber immer auf dem soeben abgezogenen Monitor gerendert wurde. Und wenn der dann auch noch der primäre Monitor war, hatte man kaum eine Chance, ohne wiederanstöpseln, die Sache zu erledigen. Das funktioniert mit KScreen echt deutlich besser. Der wählt automatisch aus den verfügbaren Monitoren den mit der höchsten Auflösung und setzt diesen als primär. So soll es sein.


Entwurfsmuster (JS)

[Link] Running a software team at Google

Sencha Blink

In der Regel mache ich meinen Feedreader am 1. Mai gar nicht mehr auf, sondern drücke am nächsten Morgen einfach den "alle als gelesen markieren"-Knopf. Entweder sind die meisten Scherze lahm, uralt oder schlicht und ergreifend unpassend. Naja, früher als nur vereinzelte Medien da mitgemacht haben, war eben alles besser. Legendär sind die Heise Perlen, die erst beim zweiten oder dritten mal lesen, ihr wahres Gesicht gezeigt haben. :-) Eben stolperte ich im Sencha Blog auch über so eine Story, bei der ich erst bis HomelessOrHipster lesen musste, bis ich es gerafft hatte. :-D Die bei Sencha sind nämlich so gut, denen hätte ich auch zugetraut jetzt schon was in Richtung Datenbrille fertig zu haben.

Announcing Sencha Blink 1.0 ⇲

KDE und RSS

Ich bin immer noch nicht dahinter gestiegen, weswegen Google einen Feldzug gegen RSS führt, aber genauer betrachtet ist das nur ein weiterer Grund den großen Internetkonzernen den Rücken zu kehren und zu selbstgehosteten Diensten zurück zu kehren. Umso mehr freut es mich zu lesen, dass für OwnCloud ein RSS Reader samt API in den Startlöchern steht und sich auch schon jemand gefunden hat, der an einer Akonadi/Akregator Integration arbeitet. Das wird super, denn es fiel mir damals echt schwer von Akregator auf den Google Reader umzusteigen. Musste aber sein zwecks Synchro.

Mit viel Glück wird das noch rechtzeitig vor der Einstellung des Google Readers fertig und landet dann hoffentlich zeitig in der Distribution meiner Wahl.