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Metallfreitag mit Bifröst

Eine für mich wunderbare Neuentdeckung, die ich euch nicht vorenthalten möchte, ist Bifröst. Hier hört man sie mit dem ersten Track ihres aktuellen (ziemlich großartigen) Albums, das auf den Namen Tor in eine neue Welt getauft wurde.

(yt)

Ein Problem das ich jedes Mal mit Neuerscheinungen, besonders aus dem Bereich Paganmetal, habe ist, dass ich jedes Mal ein Weilchen das Web quälen muss um zu verifizieren, dass ich mir da keine Nazikacke auf die Platte hole. Umso erfreuter war ich, sehr schnell auf ein Interview mit der Band gestoßen zu sein, in dem sie sehr deutlich Stellung beziehen und überhaupt mal die Beziehung Pagan-Nazischeisse auf den Punkt bringen. Deswegen nehme ich das hier mal im Vollzitat auf und hoffe, dass mir der Devil Man deswegen nicht böse ist. Wenn doch, einfach melden. ;-)

Ihr bezieht im metalnews.de Interview und auf Eurer myspace Seite klar Stellung gegen politischen Missbrauch der nordischen Mythologie und Rassismus allgemein. Wie wichtig war es Euch ein Label zu finden, dass diese Grundsätze ebenfalls berücksichtigt?

Matthias: Das war für uns ein essentieller Punkt, da wir nicht mit Leuten zusammenarbeiten möchten und würden, die so hirnlosen Missbrauch mit dieser von uns geschätzten Thematik tolerieren oder, noch schlimmer, unterstützen. Glücklicherweise sind wir hier mit den Leuten von Einheit voll und ganz auf einer Wellenlänge und vertreten bei diesem Problem exakt den gleichen Standpunkt. Es ist ein Trauerspiel mit anzusehen wie der Paganmetal immer mehr in die rechte Ecke gedrängt wird, und das alles nur, weil vereinzelte Bands meinen, den verquerten und kranken Ideologien des Nationalsozialismus und des fundamentalisierten Germanentums huldigen zu müssen. Diese geprädigte Intoleranz und die faschistoiden Einflüsse haben mit nordischer Mythologie absolut gar nichts zu tun und das sollten sich auch die Leute durch den Kopf gehen lassen, die damit die Szene ruinieren. Zum Thema Rassismus gibt es sowieso nur eines zu sagen...Wir leben in einer aufgeklärten Welt, und wer andere Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Nationalität herabsetzt oder als weniger wertvoll empfindet, ist für seine Rückständigkeit nur noch zu bemitleiden. Es sollte einem zu denken geben, dass man sich heutzutage noch dezitiert gegen Extremismus und Rassismus aussprechen muss, eigentlich sollte das selbstverständlich sein!

(Quelle: schwermetall.ch)

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