Feb 1: Rebel at work: Joseph Weizenbaum (Tag der Informatik 2007)
Jan 31: Sanrenmu 617
Heute war es endlich so weit. Als ich den Briefkasten öffnete lag darin ein kleines weißes Päckchen mit Absender Michael S. von Jusaya, der extra für mich ein paar 617er bei Sanrenmu geordert hat. Herzlichen Dank dafür!
Um genau zu sein, war ich weniger an dem Messer interessiert als meine liebe Frau. Warum werdet ihr gleich sehen, aber zuerst die Specs von der Website.
| Klinge: | 8CrMov14 (57-58HRC) Länge 5.4cm Stärke 2.42mm |
| Scale: | Anodized Aluminum |
| Gesamtlänge: | 15.4cm |
| Arretierung: | Monolock |
| Gewicht: | 49g |
Wenn ihr dem Link zu Sanrenmu folgt werdet ihr feststellen, dass es das 617 in verschiedenen Farben gibt. Ich hatte auf grün spekuliert, Michael hat aber leider nur Blaue bekommen.
Das Messer selbst hat die gewohnt hohe Fertigungsqualität, mit der sich Sanrenmu im untersten Preissegment einen Namen gemacht hat. Die Klinge sollte mit 5,4 cm allen täglichen Aufgaben des urbanen Menschen gewachsen sein und kam bei mir ordentlich scharf aus der Verpackung. Außerdem besitzt das 617 einen (Taschen-) Clip und am hinteren Ende einen Flaschenöffner, der sich auch hervorragend zur Anbringung an einem Karabiner eignet. Die poppigen Farben, das ungewohnte Aussehen und die geringe Größe sorgen für einen sozialverträglichen Auftritt. Somit eignet sich das 617 perfekt für die Handtasche der biertrinkenden Frau, die eine Flasche nicht mit dem Feuerzeug aufmachen kann.
Ich würde sagen, der Sommer kann kommen.
Wer eher was Richtiges sucht sollte sich das neue 913P angucken. Die Meinungen in den einschlägigen Foren gehen da auch nur in die eine Richtung: SUPITOLL.
Jan 31: 1953
Jan 30: Bundeswehr Charmeoffensive
Die Bundeswehr fällt in letzter Zeit ja immer mal wieder durch mehr oder weniger gekonnte PR Stunts auf. Dazu gehört scheinbar auch mehrseitige Anzeigen in Magazinen zu kaufen. Anders kann ich mir einen Artikel in der aktuellen Ausgabe der P.M. jedenfalls nicht erklären. Unter dem Titel "Im Nervenzentrum für Krieg und Frieden" berichtet Michael Kneissler von seinem Besuch beim Einsatzführungskommando der Bundeswehr. Abgesehen von einem, meiner Meinung nach, völlig sinnlosen, unkritischen und selbst-beweihräuchernden Tätigkeitsbericht erzählt uns der Artikel auch, wie modern die besuchte Anlage ist. Da fällt am Anfang des Artikels "Es heißt, die Operationszentrale des Einsatzführungskommandos sei der modernste War Room (Kriegsraum [sic!]) Europas, vermutlich sogar der Welt." und zum Schluss "Aber der modernste War Room der Welt, arbeitet weiter, [...]". Jetzt fragt ihr euch sicher "Wow, wie es da wohl aussehen mag..." und ich weiß genau was ihr für Bilder im Kopf habt ... es ist nicht ganz so.
Ich sehe schon ... ihr seit jetzt genauso beeindruckt wie ich.
Update:
Wenn man die wenigen Bilder sichtet, die die Google Bildersuche hergibt, dann war Herr Kneissler wohl irgendwann Ender der 90er da. Heute sieht das nämlich so aus. Da geht zwar immer noch was, aber immerhin sieht das nicht mehr nach 80er Jahre Technik aus.
Jan 26: Iron Sky Premiere
Ich freu mich.
Jan 25: Gottlos glücklich - Die Geschichte der Buskampagne.de
Die Leute von Buskampagne.de, der deutschen Version des Atheistbus, haben eine Doku über ihre Deutschlandtour gedreht. Die ist bestimmt schon ein paar Tage alt, aber ich will sie mir trotzdem gerne in den Blog kleben, weil man da wunderschön 30 Minuten lang zugenagelte Köpfe bestaunen kann und sich nachher ganz viel besser fühlt.
Jan 25: Zombieapocalypse
Auf Cracked gab es vor langer, langer Zeit (2007) mal einen ausführlichen Artikel darüber, wie wahrscheinlich die Zombieapocalypse ist und auf welche Weise es uns mal erwischen wird. Wissenschaftlich hatte das ganze natürlich Hand und Fuß, wie es sich für eine aufklärerische Seite wie Cracked.com gehört, allerdings mache ich mir seit Fefe die Tage dieses Foto ausgegraben (2007) hat so meine Gedanken, ob es uns nicht schon längst erwischt hat. Wenn ich mich hier so umgucke, dann wird es jedenfalls langsam echt eng.
Das Beste wird sein ich schnappe mir die Frau und fahre dieses Jahr ins Trainingslager, um mich auf den Ernstfall vorzubereiten. Vielleicht läuft dazu ja auch etwas im Radio.
Dec 19: Doku - Das Voynich-Manuskript
Sep 27: Transhumanismus
Zufälle gibts ... am Donnerstag lief ein Tracks Spezial mit dem Thema Transhumanismus, das ich aber erst am Samstag gesehen habe. Dort lernte ich einen Mann kennen, der sich im Rahmen seiner akademischen Tätigkeit mit einem Problem befasst, das mich auch hin und wieder beschäftigt hat, dem Life-Logging. Dahinter steckt die Idee, in Zukunft wenn die Computer eines Tages leistungsfähig genug sein werden und die Prozesse im menschlichen Gehirn ausreichend verstanden sind, Menschen auf Grundlage dieser Life-Logs im digitalen Raum wieder auferstehen zu lassen.Was für eine fantastische Vorstellung. Etwa 2045 werden die Computer dem menschlichen Gehirn in nichts mehr nachstehen und wenn das moorsche Gesetz dann immer noch Gültigkeit besitzt werden wir ein paar Jahre später so einen Computer auf dem Schreibtisch stehen haben ... und noch ein paar Jahre später in der Tasche mit uns rum tragen. Und jeder der ein ausreichend umfangreiches Life-Log besitzt wird dann im Computer weiterleben können.
Ihr fragt euch jetzt sicher "Wo ist da der Zufall?". - Am Tag zwischen Donnerstag und Samstag verkündete die größte Marketing-Maschine der Welt den Umbau zum Life-Log und wie ich die kenne, werden sie damit auch Erfolg haben. Einerseits ist die Idee super, aber dieser Firma will man bestimmt nicht sein Life-Log anvertrauen. Stellt euch das mal vor, wir schreiben das Jahr 2070, Facebook hat euch in der Cloud wiederhergestellt und die wollen 200 ¥ nur dafür dass sie eure Jugenderinnerungen wiederherstellen ... bevor ihr eure Hochzeitsfotos sehen dürft müsst ihr mindestens 15 Bannerwerbungen geklickt haben .... gruselig.
Ob ihr euch für Life-Logging interessiert oder nicht, guckt euch unbedingt dieses Tracks Spezial an. Es ist reinstes Balsam für die Seele. Ich dachte schon es gibt keine Utopien mehr. Falls ihr es in den nächsten vier Tagen nicht schafft, ein Backup ist vorhanden.
Sep 16: "A Git Workflow for Agile Teams"-Diagramm (update)
Da mein Gehirn im Moment, methaphorisch gesprochen, irgendwo zwischen Sieb, Spaten und Bienenstock zu finden ist, muss ich auf ein externes Gedächtnis zurückgreifen, wenn ich mir zwischen schlafen gehen und aufstehen irgendetwas merken will. Daher habe ich mir aus diesem Blogeintrag ein anschauliches Diagramm gepinselt. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen SVN Umsteiger wie mir ...
Update 07.11.11, neue Version mit kleiner Korrektur online.



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